Spohr Museum Kassel

Musik macht Museum - Museum macht Musik

Viele bildungsbenachteiligte Jugendliche verfügen schon über kulturelle Kompetenzen, die unsere Museen bereichern können. Wir bilden Jugendliche als Peer-Teamer aus, die sich als Rapper bereits reflektiert mit Sprache und Musik ausdrücken. In vier Kasseler Museen erstellen sie mit anderen Jugendlichen musikalische Museumsporträts.

Auf diese Weise lernen die Jugendlichen die vielfältige Museumslandschaft in Kassel kennen. Indem sie kreativ auf die Ausstellungen reagieren, erweitern sie ihre kulturellen Kompetenzen. Und die beteiligten Museen erfahren ihre Häuser von einer unerwarteten Seite. Die Ansprache der Zielgruppe findet innerhalb der durch das Diakonische Werk getragenen Projekte statt dabei bestehen bereits Kooperationen mit der Osterholzschule, der Mönchebergschule und den Jugendzentren. Als Peer-Teamer wollen wir Jugendliche ansprechen, die in verschiedenen alternativen Musikszenen aktiv sind, z.B. im Rap. Sie verfügen also bereits über eine hohe kulturelle Kompetenz, die wir nutzen können. Gleichzeitig haben sie für andere Jugendliche durch diese Aktivitäten erkennbar eine Vorbildfunktion. Da die in die Maßnahme eingebundenen Projekte des Fachgebiets Interkultureller Dialog im Diakonischen Werk Kassel fast ausschließlich Jugendliche mit Migrationshintergrund aus sozialen Brennpunkten in Kassel erreichen, werden sicherlich mehr als 70% der Peer-Teamer und Peers aus bildungsbenachteiligten

Familien stammen. Die beteiligten Museen werden sich mit dieser Maßnahme Kompetenzen im Umgang mit der Zielgruppe erwerben.

Titel: "Musik macht Museum - Museum macht Musik"

Bündnispartner: Diakonisches Werk Kassel, Sachgebiet Interkultureller Dialog, Famlienzentrum Mitte und Klangkeller e.V., Verein zur Förderung musikalischer Jugendkultur

Wo? Kassel, Hessen

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren

Weitere Informationen und Kontakt: Spohr Museum Kassel, www.spohr-museum.de und http://musik-macht-museum.de/

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Foto: Museum am Schölerberg

Inhaltlich hat sich die Kombination von naturwissenschaftlichen Inhalten und der kreativ-künstlerischen Umsetzung bewährt. Es macht die Kinder stolz und glücklich, mit den eigenen Händen etwas zu produzieren und es später den Eltern zu zeigen.”

Foto: Tobias-Mayer-Verein Marbach e.V.

“Von vielen Eltern gab es viel positive Rückmeldungen und viel Begeisterung für unser Freizeitprojekt, was es in einer solchen Form bisher in Marbach nicht gegeben hat. Von einigen Eltern wurde rückgemeldet, dass die Kinder immer wieder von Themen aus der Freizeit und auch von Ausstellungsinhalten des Museums erzählen."

“Dennoch hat die Projektleitung eine unglaubliche Dankbarkeit von den Teilnehmenden und ihren Familien erreicht: Dass das Wenige hat überhaupt stattfinden dürfen, der "Hunger nach Kultur", die Lust auf Kreativität und Gemeinschaft war bei allen deutlich spürbar.”