Museum Lichtenberg Berlin

Man ist was man isst

Altes Kochbuch

Kinder und Jugendliche aus Lichtenberg werden zu Entdeckern: Was haben die Menschen vor hundertJahren hier gegessen? Schmecken die Gerichte heute noch? Konnten alle essen, was sie wollten? Gab esgenug für alle? Wie bereitet man überhaupt eine gute Speise zu?

Im Peer-to-Peer-Projekt erfahren die Kinder und Jugendlichen anhand des 100 Jahre alten handschriftlich geführten Kochbuchs von Frau Bürgermeister Hahn, wie Menschen damals Speisen zubereiteten und heute zubereiten.

 

 

 

Sie erfahren im Museum auch, dass der Eierschneider und Brotschneidemaschine in Lichtenberg erfunden wurden, dass man hier Eis „erntete“ und auf Rieselfeldern Gemüse anbaute und, dass die Schrift damals ganz anders war. Zum Schluss entsteht ein Kochbuch, in dem jede(r) Teilnehmer(in) sein/ihr Lieblingsrezept einträgt und illustriert.

Titel: Man ist was man isst

Bündnispartner:
Deutsches Rotes Kreuz Müggelspree Nothilfe gGmbH, Notunterkunft Ruschestraße und SozDia Jugendhilfe, Bildung und Arbeit gGmbH, Ausbildungsrestaurant Am Kuhgraben

Wo? Berlin

Weitere Informationen und Kontakt:

Museum Lichtenberg im Stadthaus www.museum-lichtenberg.de

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Foto: Ras Adauto

 

“Die Bündnispartner haben beobachtet, wie positiv sich das Herstellen textiler Kunstwerke auf Kinder und Jugendliche auswirkt. Sie lieben es, Stoffe verarbeiten zu können. Diese Kunstform spricht das Publikum mittels besonderer ästhetischer Wirkung an.”

Foto: 10+1 Lebensgeschichten im Stadtraum, Silja - vom Hermannplatz zur Hasenheide, Partizipativer Audiowalk von Lotti Seebeck und Silja Korn

 

“Ziel ist es mit dem Projekt eine Sammlungsstrategie für junge Lebenserzählungen unter Mitwirkung junger Menschen für das Museum zu entwickeln und zukünftig fortzuschreiben. Die jungen Menschen werden dadurch zu zentralen Mitgestalter*innen des Museums, die die Repräsentation ihrer Perspektiven selbst bestimmen.”

Foto: Schoenen, Badisches Landesmuseum

 

“Da auch die Schule sehr stark an Kooperationen mit verschiedenen kulturellen Angeboten interessiert ist, um dadurch die fehlenden Zugänge ihrer Schülerschaft zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen und die kulturelle Neugierde zu wecken, können wir uns auch hier weitere Kooperationen sehr gut vorstellen.”