Medizinhistorisches Museum Hamburg

„Herzklopfen“ – Forschungsreise in die Welt des Körpers

Foto: D.Claußen, UKE

Unter dem Titel "Herzklopfen“ erkunden vier Projektteams die Arbeitsweise des Medizinhistorischen Museums Hamburg (MMH) und gehen dabei zugleich auf eine Reise in den eigenen Körper. Zielsetzung ist es, Kindern im Alter zwischen 5 und 12 Jahren generell das Museum als Erlebnis- und Lernort zu öffnen und vertraut zu machen.

Dabei vermittelt ihnen die Erfahrung des Lernens im Team mit Peers wichtige Perspektiven für die weitere individuelle Bildungsbiographie. Die Kinder können Erkenntnisse über ihren eigenen Körper gewinnen und selbst auch Schwerpunkte setzen, um sich zusätzlich besondere Fachgebiete zu erschließen. Ein Thema könnte beispielsweise Sport- und Bewegungsmedizin sein, aber auch gesunde Ernährung, die schwerpunktmäßig im UKE Athleticum, dem universitären Kompetenzzentrum für Sport- und Bewegungsmedizin, angesiedelt sind. Basierend auf dem System der Peer-Education verarbeiten die Kinder die Ergebnisse mit Hilfe medientechnischer und museumspädagogischer Mittel.

Als Abschluss gibt es im Medizinhistorischen Museum Hamburg eine große, gemeinsame Ausstellung und eine mediale Aufbereitung der Ergebnisse, wodurch die Kindergruppen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse einem größeren Publikum präsentieren können. Bei der medialen Darstellung können die entsprechenden Plattformen der Projektpartner einbezogen und genutzt werden.

Titel: "Herzklopfen - Forschungsreise in die Welt des Körpers"

Bündnispartner: ASB KITA Koppelstieg

Wo? Hamburg

Zielgruppe: Kinder zwischen 5 und 12 Jahren (in 2 gesplitteten Maßnahmen)

Weitere Informationen und Kontakt:

Medizinhistorisches Museum Hamburg, www.uke.de/institute/medizinhistorisches-museum/

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Foto: 10+1 Lebensgeschichten im Stadtraum, Silja - vom Hermannplatz zur Hasenheide, Partizipativer Audiowalk von Lotti Seebeck und Silja Korn

 

“Ziel ist es mit dem Projekt eine Sammlungsstrategie für junge Lebenserzählungen unter Mitwirkung junger Menschen für das Museum zu entwickeln und zukünftig fortzuschreiben. Die jungen Menschen werden dadurch zu zentralen Mitgestalter*innen des Museums, die die Repräsentation ihrer Perspektiven selbst bestimmen.”

Foto: Stadtmuseum Tübingen

 

“Durch die gemeinsam verbrachte Zeit im Stadtmuseum konnte Kindern, die nicht aus einem Milieu stammen, in dem der Umgang mit musealer Bildung und Stadtkultur aktiv gepflegt wird, ein positives Verständnis dafür vermittelt werden.”

 

Foto: Museum am Schölerberg

 

Inhaltlich hat sich die Kombination von naturwissenschaftlichen Inhalten und der kreativ-künstlerischen Umsetzung bewährt. Es macht die Kinder stolz und glücklich, mit den eigenen Händen etwas zu produzieren und es später den Eltern zu zeigen.”