Freilichtmuseum Albersdorf

Steinzeitreporter – Zeig’s den Anderen

Im Vorraum der kleinen Hütte, die nach dem Vorbild der Jungsteinzeit errichtet wurde, sitzt eine Gruppe junger Menschen und verfolgt aufmerksam die Instruktionen des Zeichenlehrers. Die kleinen Holztische sind vom Schein eines Lagerfeuers hell erleuchtet. Die Kinder werden nun die Ereignisse des vergangenen Tages unter seiner Anleitung auf Papier zeichnen.

Die Herstellung des Brotes mit Kräutern aus dem wilden Garten, die Schüsse mit Pfeil und Bogen oder die Feuersteinklingen, die sie selber geschlagen haben. Bald werden sie es sein, die anderen Kindern zeigen, wie man all diese Dinge tut - nach dem Vorbild der Steinzeit.
Doch bis dahin gibt es noch eine Menge zu lernen. Zum Beispiel, wie man die eigene Zeichnung online in einen Weblog einstellt. Aber auch, was es mit den Gräbern und ihren Beigaben in der offenen Nachbildung des Grabhügels auf sich hat. Am Ende werden sie fast alles über das kleine Steinzeitdorf wissen, als hätten sie es selbst errichtet. Und sie werden dieses Wissen als Museumsführer an andere Kinder weitergeben. Ihre Zeichnungen, Tagebücher, Videos und Weblogs werden ihre Reise durch die Steinzeit auch außerhalb des Freilichtmuseums festhalten.
Begleitet und unterstützt wird das Ganze von der AÖZA gGmbh, Betreiber des Freilichtmuseums, der IUVO gGmbH, Betreiber des Albersdorfer Jungendzentrums und von der Gemeinschaftsschule am Brutkamp in Albersdorf.

Titel: Steinzeitreporter – Zeig’s den Anderen

Bündnispartner:Gemeinschaftsschule am Brutkamp Albersdorf und Offene Ganztagsschule Albersdorf

Wo? Albersdorf, Schleswig-Holstein

Weitere Informationen und Kontakt: AÖZA gGmbH, Freilichtmuseum Albersdorf

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Foto: Schoenen, Badisches Landesmuseum

“Da auch die Schule sehr stark an Kooperationen mit verschiedenen kulturellen Angeboten interessiert ist, um dadurch die fehlenden Zugänge ihrer Schülerschaft zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen und die kulturelle Neugierde zu wecken, können wir uns auch hier weitere Kooperationen sehr gut vorstellen.”

“Dennoch hat die Projektleitung eine unglaubliche Dankbarkeit von den Teilnehmenden und ihren Familien erreicht: Dass das Wenige hat überhaupt stattfinden dürfen, der "Hunger nach Kultur", die Lust auf Kreativität und Gemeinschaft war bei allen deutlich spürbar.”