ENERGETICON Alsdorf

„Identität durch Energie - vom Bergbau zum Energeticon“

Das Projekt beschreibt die Geschichte der Stadt Alsdorf vom Ende des Bergbaus bis zur Umnutzung des brachliegenden Geländes. Es beschreibt aber auch eine Generationenaufgabe: Das allgemeine Grubensterben ging am ehemaligen Zentrum der Montanindustrie im Aachner Revier nicht vorbei.

Viele verloren ihre Arbeit, ihre Wurzel, ihre Identität. Die nachfolgenden Generationen litten unter hoher Arbeitslosigkeit und Zukunftsängsten. Die heutige junge Generation, verunsichert durch die Erfahrungen, blickt meist wenig optimistisch in ihre Zukunft. Das ENERGETICON zeigt, dass die

Energie auch die Zukunft für die Region ist. Junge Alsdorfer werden diese Botschaft ihrer Generation vermitteln. Die Bedeutung der fossilen Energie, die die Grundlage für die heutige Entwicklung der Stadt ist, zeigen und ein multimediales Portrait nicht nur eines Museums, sondern einer ganzen Stadt gestalten, ist das Ziel des Projektes.

Titel: „Identität durch Energie - vom Bergbau zum Energeticon“

Bündnispartner: Bergbaumuseum Grube Anna und Gustav-Heinemann-Gesamtschule Alsdorf

Wo? Alsdorf, NRW

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Weitere Informationen und Kontakt:

ENERGETICON Alsdorf, http://www.energeticon.de/

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“Dennoch hat die Projektleitung eine unglaubliche Dankbarkeit von den Teilnehmenden und ihren Familien erreicht: Dass das Wenige hat überhaupt stattfinden dürfen, der "Hunger nach Kultur", die Lust auf Kreativität und Gemeinschaft war bei allen deutlich spürbar.” 

Foto: 10+1 Lebensgeschichten im Stadtraum, Silja - vom Hermannplatz zur Hasenheide, Partizipativer Audiowalk von Lotti Seebeck und Silja Korn

“Ziel ist es mit dem Projekt eine Sammlungsstrategie für junge Lebenserzählungen unter Mitwirkung junger Menschen für das Museum zu entwickeln und zukünftig fortzuschreiben. Die jungen Menschen werden dadurch zu zentralen Mitgestalter*innen des Museums, die die Repräsentation ihrer Perspektiven selbst bestimmen.”

Foto: Ras Adauto

“Die Bündnispartner haben beobachtet, wie positiv sich das Herstellen textiler Kunstwerke auf Kinder und Jugendliche auswirkt. Sie lieben es, Stoffe verarbeiten zu können. Diese Kunstform spricht das Publikum mittels besonderer ästhetischer Wirkung an.”